Hasede
(sei). In diesem Jahr richtet der Film- und Fotoclub Hildesheim (FFC)
die
Nordmark-Fotomeisterschaft“des Deutschen Verbandes für Fotografie aus. Dazu hatten Fotografen aus Bremen, Niedersachsen und Schleswig Holstein die stolze Zahl von 1235 Fotoarbeiten eingesandt. Die Bewertung und Prämierung der Fotos nahmen die Juroren Gaby Kniep aus Essen, Heiko Rönsch aus Hamburg und der Hildesheimer GertGünter vor. Die Palette der Arbeiten reichte von Natur-, Blumen- und Tierbildern über Portraits und Momentaufnahmen bis hin zur Industriefotografie mit fast abstrakten Fotos. Carsten Ungermann, der stellvertretende Vorsitzende des FFC, warf die Fotos vom PC über einen leistungsstarken Beamer an die Leinwand, damit die Jury auf der großen Darstellung auch kleine Unstimmigkeiten erkennen und bewerten konnte. Zu sehen war aber lediglich das Foto ohne irgendwelche Information, damit Rückschlüsse auf den Fotografen nicht möglich waren. In der ersten Wertungsrunde blieben 600 Arbeiten übrig, die einer erneuten Prüfung standhalten mussten. Zuerst muss mich das Bild ansprechen, es soll eineGeschichte erzählen oder Emotionen wecken. Wenn es das tut, dann schaue ich mir die handwerklich-technische Arbeit an“, erklärte Gaby Kniep ihre Kriterien. Die Herausforderung, die große Anzahl von Bildern, die ein hohes Niveau und fotografisches Können zeigten, zu bewerten, meisterte das dreiköpfige Schiedsgericht hoch konzentriert und mit viel Disziplin. Die Mitglieder des Film- und Fotoclubs hingegen mussten plötzlich auftretende Schwierigkeiten bewältigen. Einige Tage vor der Veranstaltung stellte sich heraus, dass der FFC-Clubraum wegen Bauarbeiten nicht genutzt werden konnte. Also wurde in die Haseder Sporthalle umgezogen. Die nächste Hiobsbotschaft folgte am Veranstaltungstage: Der Strom, der für den Betrieb der technischen Geräte notwendig ist, wurde für mehrere Stunden abgestellt. Auch hier fanden die Hildesheimer Fotofreunde schnell eine Lösung und holten den Generator „Jockel“ aus dem Winterschlaf. Dieser gab sich zunächst zwar widerborstig, tat dann aber doch brav seine Arbeit, so dass die Präsentation der Fotos fortgesetzt werden konnte. Als Lichtquelle in dem verdunkelten Raum diente eine Gaslaterne, die überall dort, wo „Erleuchtung“ gebraucht wurde, heiß begehrt war. Die öffentliche Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung zur 79. Nordmark- Fotomeisterschaft ist am 29. Mai um 11 Uhr in der Turnhalle Hasede. |
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